Ist der Rosenkrieg bei Trennung und Scheidung unvermeidlich ?

2015 haben rund 400.000 Paare die Ehe geschlossen, 163.335 Ehen wurden im gleichen Jahr geschieden.

 

Ehescheidungen sind damit keine Ausnahmen mehr, sie begegnen uns überall im täglichen und gesellschaftlichen Leben.

 

Jeder kennt Paare, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn,  die sich getrennt haben und geschieden wurden. Gleiches gilt für Kinder aus geschiedenen Ehen.

 

Die sich aus einer Trennung und anschließenden Scheidung ergebenden Folgen sind erheblich, sie tangieren unmittelbar den persönlichen  Lebensbereich der Betroffenen und entfalten erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen.

 

Nicht selten wird durch eine Trennung die Lebensgrundlage - persönlich wie wirtschaftlich - eines oder beider Partner erschüttert.

Selten erleben beide Gatten die Trennung in gleicher Weise; Sie trifft und berührt Menschen auf ganz unterschiedliche Art:

 

sie kann als überraschend,  demütigend, existenzgefährdend, zermürbend, klärend , befreiend, unausweichlich wahrgenommen werden.  

 

Das Nichtgelingen einer Ehe kann als Scheitern wahrgenokmmen werden,

Fragen nach dem eigenen Verursachungsbeitrag können auftreten,

Fragen nach dem Warum ?

 

Gleich wie eine Trennung  wahrgenommen wird, sie löst etwas aus, das dem Gesetz fremd ist: Emotionen.

 

Mit diesen Emotionen sehen sich alle im Familienrecht tätigen Berufe konfrontiert.

 

Diese Emotionen müssen auf- und wahrgenommen und im Idealfall so aufgelöst werden, dass und  damit krisenbehaftete Situationen nicht  eskalieren.

 

Ziel meiner anwaltlichen Tätigkeit ist es daher,  die besonderen Befindlichkeiten wahrzunehmen und aus dieser Krisensitualtion heraus eine tragfähige und belastbare Lösung zu finden, die neue Zukunftspektiven eröffnet und ermöglicht.

 

Das ist nicht immer ohne Rechtsstreit möglich, manche Situationen und Rechtsfragen erfordern zwingend  das  Einschalten der Familiengerichte  zur Klärung des Sachverhaltes oder einer streitigen Rechtsfrage.

 

Aber dennoch ist es oft möglich, auch hochemotionale Trennungen einer am Ende einvernehmlichen Lösung, die sich in einem Trennungs- und Ehescheidungs-folgenvertrag ausdrückt, zuzuführen.

 

Der Rosenkrieg ist nicht unvermeidlich.

 

 

 

 

 

 

 


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